Albstädter Pokal-Teams stürmen ins Halbfinale
Nach dem erfolgreichen Auftakt der Albstädter im 4er-Pokal, hatten im Viertelfinale beide Teams am 1. Advent Heimspiel.

Fuß-Söllner
Die 1. Mannschaft empfing die Nachbarn aus Frommern. Christian spielte am 3. Brett gewohnt ruhig, aber druckvoll. Zwar konnte sich sein Gegenüber lange zäh verteidigen, aber irgendwann ging eine Qualität verloren. Nachdem noch eine weitere Figur verlorengegangen wäre, gab sein Gegner auf. Klaus musste mal wieder feststellen, dass er keine Ahnung von dem Spiel hat 😃 Der Königsangriff, den er aufziehen konnte, nachdem sein Kontrahent mit einem Bauernzug vor dem König die Felder schwächte, war laut Engine doch nicht so gut wie gedacht. Nachdem sich die Stellung erst einmal beruhigt hatte, machte Klaus aber weiter Druck. Ein Moment der Unachtsamkeit kostet sein Gegenüber einen wichtigen Bauern vor dem König, der die Stellung aufriss. Kurz darauf konnte Klaus noch einen weiteren Bauern einsammeln. Da der schwarze Monarch auf h8 eingesperrt war und sein Kontrahent, vor allem wegen der Grundreihenschwäche, auch sonst kaum Züge zur Verfügung hatte, konnte Klaus am Ende mit den Läufern schön matt setzen (der Turm wäre in der Schlussstellung gar nicht mehr nötig gewesen).
Damit stand es 2-0 und ein Blitzentscheid war damit mindestens gesichert. Leider übersah Camila ein Figurenopfer ihres Kontrahenten, das ihre Königsstellung komplett aufriss und das matt war nicht mehr zu verhindern. Wie schon so oft in dieser Saison, spielte Egor als Letzter. Die Rechnung war einfach, wenn Egor verliert, kommt es zum Blitzentscheid, bei Remis oder Sieg kommt Albstadt weiter. Das war seinem Kontrahenten natürlich auch bewusst, weshalb er im Schwerfigurenendspiel auf Sieg spielte. Dies ging allerdings nach hinten los und Egor konnte ihn zum Endstand von 3-1 auskontern.
In der Tischreihe daneben duellierte die 2. Mannschaft sich mit Spaichingen 1. Bei heterogenen Rochaden sah Florian eine Bauernwalze auf seinen Monarchen zurollen. Aber Florian verteidigte sich ruhig und umsichtig. Und nachdem einige Figuren abgetauscht waren, wurde die Friedenspfeife geraucht. Am Spitzenbrett hatte Danat in der Eröffnung mit schwarz keine Probleme. Nach einer Ungenauigkeit seines Gegners konnte Danat seine Dame zentral auf e5 platzieren und einige gegnerische Figuren ins Visier nehmen. Dem Gewinn eines Bauern folgte kurz darauf ein zweiter. Da sein Gegenüber nicht die zäheste Verteidigung fand, konnte Danat vereinfachen und die Partie sicher gewinnen.
Bennys Gegner hatte in der Eröffnung einen Blackout. Den von ihm übersehenen Doppelangriff ließ sich Benny nicht entgehen und kassierte einen Läufer ein. Diesen materiellen Vorteil ließ er sich nicht mehr nehmen und verwandelte zum zwischenzeitlichen 2,5-0,5 und damit zum Einzug ins Halbfinale. Zum Schluss spielte noch Artur, der ruhig und druckvoll spielte. Mit knapper werdenden Zeit konnte sein Gegner diesem Druck nicht mehr standhalten und auch Artur gewann zum Endstand von 3,5-0,5.
Damit stehen beide Albstädter Pokal-Teams im Halbfinale. Und es lebt die Hoffnung auf ein Albstädter Finale 😁
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